Oberstufenschüler*innen des Max-Planck-Gymnasiums in Gelsenkirchen-Buer hatten einen wahren Höhenflug: Im Rahmen einer viertägigen Projektwoche konstruierten die Schülerinnen und Schüler in Teamarbeit eine Forschungssonde, die mithilfe eines Heliumballons bis in die Stratosphäre aufstieg – 36 km über der Erde! Dort platzte der Ballon und landete später wieder auf der Erde, wo ein professionelles Bergungsteam die Sonde sicherte. Und das Beste: Sie haben einen neuen Rekord aufgestellt! Ihre Sonde landete über 400 km entfernt bei Potsdam, nachdem sie in einen Jetstream geraten war – mit unglaublichen 430 km/h war sie schnell unterwegs. Das führte zu einer enormen Flugweite und spektakulären Aufnahmen aus der Stratosphäre.
Die Auswertung der gesammelten Messdaten verlangte vielfältige MINT-Kompetenzen: Physikalische Bedingungen bei extremen Temperaturen berücksichtigen, Wetterlagen einschätzen und Flugrouten berechnen, GPS-Ortung nutzen und Helium-Mengen kalkulieren, eine stabile Konstruktion mit Datenlogger und Kamera entwickeln und die gewonnenen Daten analysieren und interpretieren. Auch Kreativität war gefragt – die Sonde sollte nicht nur technisch funktionieren, sondern auch ansprechend gestaltet sein.
Die professionelle Begleitung übernahm das Team der Firma Stratoflights aus Hannover.